Voyage en Allemagne : article paru dans le Neue Osnabrücker Zeitung et sur le site de la mairie de Wallenhorst

Neue Osnabrcker Zeitung - 13 avril 2011

Nach zehn Jahren Pause startet die Realschule wieder einen Austausch mit einer franzsischen Schule

Deutsche Lebensart in Wallenhorst studieren

Wallenhorst. Zehn Jahre hatte die Realschule Wallenhorst vergeblich versucht, einen deutsch-franzsischen Schleraustausch zu organisieren. In diesem Jahr hat es geklappt : ber das deutsch-franzsische Jugendwerk stellten die Lehrerinnen Dorthe Melloh und Frieda Wstmann den Kontakt zum Collge Jean Racine aus der nordfranzsischen Kleinstadt Alenon her. Eine Woche verbringen 49 junge Franzosen in Begleitung ihrer Deutschlehrer in Wallenhorst.

Offiziell wurden die franzsischen Gste von Brgermeister Ulrich Belde begrt. Er betonte, die Gemeinde pflege einen „sehr intensiven Kontakt mit Gemeinden im Ausland“ und lobte den Austausch ber Grenzen hinweg als Beitrag zur fortschreitenden Integration Europas. „Die beste Art und Weise, wie man das Leben in einem anderen Land kennenlernen kann“, sei es nun mal, direkt in den Familien des Gastlandes zu leben.

„Grillen“, „schlafen“ und „schnell“ : Einige neue deutsche Wrter hatte auch Neuntklssler Elise Chambers an seinem ersten Wochenende in der Gastfamilie schon gelernt. Er sei zwar schon fter in Deutschland gewesen. Doch durch den Schleraustausch lerne er es ganz neu kennen : Alles sei anders als in Frankreich, die Schule, das Essen, die gesamte Lebensart.

Besonders gefallen habe ihm der Osnabrcker Jahrmarkt, den er am Wochenende mit seiner Gastfamilie besucht hatte, befand Elise. Auf ihn und die anderen Jugendlichen der Jahrgnge sieben bis neun wartetet ein einwchiges, buntes Programm : Kulturelle Eindrcke sammeln sie beim Besuch des Schulunterrichts, einem Ausflug nach Bremen oder dem Museumsbesuch in Kalkriese. Dagegen ist beim Ballsportturnier der Realschule Sportsgeist genauso gefragt wie beim Klettern im Hochseilgarten im Nettetal. „Die Schler sollen richtig integriert werden“, so Frieda Wstmann.

Die Realschullehrerin konnte feststellen, dass bisher alles reibungslos verlaufen, aufkommendes Heimweh zu kurieren gewesen sei. Und auch „die Verstndigung auf Deutsch und Franzsisch klappt“, obwohl die jngsten Schler erst ein Jahr in der jeweiligen Fremdsprache unterrichtet wrden.

Dass der Anspruch, deutsche und franzsische Jugendliche einander nherzubringen, bereits jetzt erfllt ist, besttigte Elise : Er habe viele neue Freunde gefunden, mit denen er auch nach dem Gegenbesuch der Wallenhorster im Mai in Kontakt bleiben werde. Und wenn beim Fuball demnchst Frankreich gegen Deutschland spiele, sei er ab jetzt fr beide Mannschaften.

So funktioniert Europa : 49 franzsische Schler lernen gerade Land, Leute und Alltag in Wallenhorst im Zuge eines Austausches mit der Realschule kennen. Foto : Klaus Lindemann

Un autre article est paru sur le site de la commune de Wallenhorst http://www.wallenhorst.de/nachricht/news-ansicht/europas-zukunft-zu-gast-im-rathaus.html